Wie setzt sich die Kostenbeteiligung zusammen?

Gemäss dem Krankenversicherungsgesetzt müssen Sie in der Grundversicherung einen Teil der Kosten selber übernehmen. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben und gilt egal bei welcher Krankenkasse Sie versichert sind. Die Kostenbeteiligung setzt sich aus drei Komponenten zusammen:

Franchise:

Für sämtliche medizinische Kosten (z.B. Medikamente, Arztbesuche, Spitalaufenthalte) müssen Sie zuerst einen Anteil selber übernehmen. Diese erste Kostenbeteiligung heisst Franchise. Sobald die Kosten die von Ihnen gewählte Franchise übersteigen, beteiligt sich Ihr Krankenversicherer an den weiteren Kosten. Die Franchise müssen Sie nur einmal pro Kalenderjahr bezahlen. Mit der richtigen Wahl der Franchise lässt sich viel Geld sparen. Je höher Ihre Franchise, desto tiefer Ihre monatliche Prämie.

Selbstbehalt:

Der Selbstbehalt ist gesetzlich geregelt und beträgt 10%. Er wird auf jenem Teil der Kosten berechnet, der den Franchisenbetrag übersteigt. Für Erwachsene beträgt der Selbstbehalt jährlich maximal CHF 700.- bei Kindern (bis zum 18. Lebensjahr) CHF 350.-. Bei Generika beträgt der Selbstbehalt 10%, bei ausgewählten Originalpräparaten für die ein gleichwertiges Generika zu Verfügung steht, 20%.

Spitalkostenbeitrag:

Bei einem Spitalaufenthalt wird ab dem Alter von 26 Jahren eine Beteiligung von CHF 15 pro Tag erhoben.

Wichtig zu wissen:

Für die Leistungen bei Mutterschaft darf für die gesetzlichen Leistungen aus der Grundversicherung keine Kostenbeteiligung erhoben werden.

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